WAS IST GlobalGap (EurepGap)?
Um den Wünschen und Forderungen des Konsumenten nach zunehmender Nahrungsmittelsicherheit bei Produkten aus der Landwirtschaft und dem Gartenbau gerecht zu werden, haben 26 europäische Supermarktorganisationen 1997 die Initiative ergriffen, die Bedingungen, die sie ihren Lieferanten von frischen Produkten gegenüber hantieren, aufeinander abzustimmen.
Dazu wurde das sogenannte GlobalGap (EurepGap)-Protokoll erstellt. Dieses Protokoll schafft den Rahmen für die gute agrarische Praxis (GAP) auf Betriebsebene. Es bestimmt die Mindestnormen, denen die Fertigung zu entsprechen hat, damit die Produkte von den Supermärkten überhaupt akzeptiert werden können.
Mit GlobalGap (EurepGap) wollen die europäischen Supermärkte das Vertrauen der
Verbraucher in die Qualität und Sicherheit der Nahrungsmittel stärken.
Außerdem will GlobalGap (EurepGap) nachweisen, dass den Interessen der Arbeitnehmer,
der Umwelt, den natürlichen Ressourcen sowie der Fauna und Flora bei der
Fertigung der Produkte, die sie verkaufen, Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Das Protokoll wird unter anderem als Prüfstein für die derzeitigen
Fertigungsverfahren angewandt. Die Richtlinien werden als Mittel
eingesetzt, damit sich der integrierte Pflanzenschutz in der
konventionellen Landwirtschaft und dem konventionellen Gartenbau
schneller durchsetzt.